Mieten-oder-Kaufen-Rechner

Gib deine Zahlen ein und sieh, welche Option mehr Vermögen aufbaut – und wann Kaufen das Mieten überholt.

Kaufen
Eigenkapital
%
Hypothekenzins (jährlich)
%
Nutzt gleichbleibende Annuität (Tilgung & Zins): feste Monatsrate über die gesamte Laufzeit.
Geschätzte Monatsrate1,654
Jährliche Wertsteigerung
%
Jährliche Zusatzkosten (Steuer, Instandhaltung…)
%
Grundsteuer, Hausgeld, Instandhaltung usw. Dieser Betrag wird für einen fairen Vergleich auch dem monatlich investierbaren Überschuss der Mieter:innen hinzugerechnet.
Mieten
Jährliche Mietsteigerung
%
Jährliche Anlagerendite
%
Angewandt auf das Eigenkapital und den monatlichen Überschuss (Hypothek − Miete + jährliche Zusatzkosten ÷ 12).

Anfangsinvestition

118,000

Monatlicher Sparbetrag

954

Monatlicher Sparbetrag nach Jahr

JahrMonatsmieteMonatlicher Sparbetrag
11,200954
21,224930
31,248905
41,273880
51,299855
61,325829
71,351803
81,378776
91,406748
101,434720
111,463691
121,492662
131,522632
141,552602
151,583571
161,615539
171,647507
181,680474
191,714440
201,748406
211,783371
221,819335
231,855299
241,892262
251,930224
261,969185
272,008146
282,048106
292,08965
302,13123

Mieten liegt über den gesamten Vergleichszeitraum vorn

0420K839K1.3M1.7M051015202530
KaufenMieten
Kaufen

Immobilien-Eigenkapital

971K

In Jahr 30

Investitionen nach Tilgung

115K

In Jahr 30

Gesamte Kaufkosten

798K

0–30 J.

Mieten

Anlageportfolio

1.7M

In Jahr 30

Gesamte Mietkosten

592K

0–30 J.

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Mieten oder Kaufen – der Rechner-Guide: Break-even-Jahr, Nettovermögen und versteckte Kosten

Kaufen vs. Mieten: versteckte Kosten, Opportunitätskosten, Kaufpreisfaktor und eine 30-Jahres-Vermögenssimulation

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Häufige Fragen

Was ist das Break-even-Jahr?
Das Break-even-Jahr ist der Zeitpunkt, an dem das kumulierte Nettovermögen der Käufer:innen – Immobilien-Eigenkapital minus gesamte Wohnkosten – das Nettovermögen der Mieter:innen aus der Investition desselben Kapitals dauerhaft überholt. Davor baut Mieten mehr auf, danach Kaufen. Das genaue Jahr hängt von Wertsteigerung, Hypothekenzins und der erzielbaren Anlagerendite ab.
Wann schlägt Mieten das Kaufen?
Mieten gewinnt typischerweise, wenn du innerhalb weniger Jahre umziehst (Kauf- und Abschlusskosten sind noch nicht hereingeholt), wenn Anlagerenditen die Wertsteigerung übertreffen oder wenn die Hypothekenzinsen hoch sind. Kaufen gewinnt typischerweise bei starker Wertsteigerung und langem Halten. Passe Wertsteigerung und Anlagerendite an, um zu sehen, wie empfindlich das Break-even-Jahr auf deine Annahmen reagiert.
Welche Kosten berücksichtigt dieser Rechner nicht?
Der Rechner lässt Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, laufende Instandhaltung (typisch 1–2 % des Immobilienwerts pro Jahr), Hausgeld, Abschluss- und Notarkosten, Maklerprovisionen beim Verkauf und Kapitalertragsteuer auf Anlagegewinne außen vor. Werden diese einbezogen, verschiebt sich das Break-even-Jahr für Käufer:innen meist nach hinten – behandle das Break-even-Jahr als optimistische Untergrenze.
Welche Anlagerendite soll ich für das Mietszenario verwenden?
Verwende die reale (inflationsbereinigte) Jahresrendite, die du aus der Investition deines Eigenkapitals und etwaiger monatlicher Ersparnisse erwartest. Ein global gestreuter Indexfonds hat über lange Zeiträume real rund 5–7 % erzielt. Nimm 3–4 % für eine konservative anleihelastige Aufteilung oder 0 %, wenn du Cash halten würdest. Der Rechner wendet diese Rendite ab Tag eins auf das Eigenkapital an und auf jeden monatlichen Überschuss, wenn die Miete unter der Rate liegt.
Warum kann Kaufen selbst bei hohem Hypothekenzins gewinnen?
Selbst bei hohem Zins kann Kaufen mehr Vermögen aufbauen, wenn auch die Wertsteigerung hoch ist – weil der wertsteigernde Vermögenswert gehebelt ist (dir gehört der volle Immobilienwert, obwohl du nur 10–20 % eingesetzt hast). Umgekehrt verringert eine niedrige Anlagerendite im Mietszenario, wie schnell das Portfolio der Mieter:innen wächst. Setz die Wertsteigerung auf 0 % und eine hohe Anlagerendite, um stattdessen Mieten gewinnen zu sehen.
Welche versteckten Kosten umfasst ein Immobilienkauf in Deutschland typischerweise?
Käufer:innen unterschätzen oft die Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 % je nach Bundesland), Notar- und Grundbuchkosten (rund 1,5–2 %), Maklerprovision (je nach Region 3,57–7,14 %, seit 2020 meist hälftig geteilt). Dazu laufend: Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, Hausgeld bei Eigentumswohnungen und Instandhaltung (rund 1 % des Werts pro Jahr; bei Eigentümergemeinschaften die Instandhaltungsrücklage). Insgesamt liegen die Kaufnebenkosten oft bei 9–12 % des Kaufpreises – das verschiebt das Break-even-Jahr typischerweise 3–7 Jahre nach hinten, also behandle die Rechner-Ausgabe als optimistische Untergrenze.
Wie beeinflussen aktuelle Hypothekenzinsen die Mieten-oder-Kaufen-Entscheidung?
Zu den Zinsen von 2021 (~1 %) lohnte sich Kaufen in vielen Märkten innerhalb weniger Jahre. Bei aktuellen Zinsen (3,5–4,5 %) streckt sich das Break-even in teuren Metropolen oft auf 12–20+ Jahre, was Mieten und Investieren der Differenz wettbewerbsfähiger macht. Das Break-even-Jahr reagiert sehr empfindlich auf deinen Zins – gib deinen tatsächlich angebotenen Zins ein statt einer runden Schätzung. Kaufen ergibt bei langen Haltezeiten (15+ Jahre) oder bei erwarteter starker lokaler Wertsteigerung weiterhin Sinn, aber die Schwelle liegt deutlich höher als im Niedrigzinsumfeld.

Quellen

Dieser Rechner dient nur zu Bildungszwecken. Die Ergebnisse sind Projektionen auf Basis fester Annahmen und berücksichtigen weder Steuern, Transaktionskosten noch persönliche Umstände. Ziehe vor jeder Immobilienentscheidung eine qualifizierte Finanzberatung hinzu.

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· indigo.la.ringo

Der Mieten-oder-Kaufen-Rechner beantwortet die Frage, die sich alle vor Mietvertrag oder Hypothek stellen: Was baut über die Zeit tatsächlich mehr Vermögen auf? Gib Kaufpreis, Eigenkapital, Hypothekenzins, Monatsmiete, erwartete Wertsteigerung und die Rendite ein, die du stattdessen mit einer Investition erzielen würdest. Das Tool simuliert Monat für Monat – das Nettovermögen der Käufer:innen folgt dem Eigenkapital (Immobilienwert minus Restschuld), das der Mieter:innen dem investierten Eigenkapital plus etwaiger monatlicher Ersparnis durch niedrigere Wohnkosten. Der Schnittpunkt, an dem eine Strategie die andere dauerhaft überholt, ist das Break-even-Jahr. Alle Berechnungen laufen lokal in deinem Browser; es werden keine Daten an einen Server gesendet.